Allergien – Heuschnupfen – Nahrungsunverträglichkeiten

Es blüht endlich alles wieder. Der Frühling ist da.

Aber leider reagieren bis zu 40% der Bevölkerung auf die fliegenden Pollen allergisch. Symptome, wie Niesen, Fließschnupfen, tränende Augen, Bindehautentzündung, oder Juckreiz, Müdigkeit, Erschöpfung und Husten treten auf.

Foto: Helga Rietig

Der aktuelle Pollen-Kalender gibt unter http://pollenflug.de/  Folgendes an:

Pollenflugsaison

Leider führen viele Medikamente, die Sie mit oder ohne Rezept in der Apotheke bekommen, zu Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen und Müdigkeit.

Aber was hilft?

Generell gilt, sich bei Heuschnupfen sofort die Nase auszuspülen, wenn man aus dem Freien kommt, die Tageskleidung nicht im Schlafzimmer aufzubewahren, sich abends die Pollen aus den Haaren zu waschen und gründlich zu duschen.

Am allerwichtigsten ist es aber, sich auf den Frühling vorzubereiten, denn salopp gesagt, ist der “Mülleimer schon bereits vorher voll” und “läuft bei einer Allergie gerade über”.  Möglich ist so eine Vorbereitung z.B. bereits ab Januar durch Entgiftungskuren und Stärkung der Entgiftungsorgane. Der Körper hat oft einen Mangel an Vitalstoffen, wie Vitaminen, Mineralen und Spurenenlementen. Aber auch Homöopathie und Akupunktur können helfen.

Sogar über die Ernährung lässt sich noch Einiges machen, wenn die Pollen bereits fliegen. Folgendes könnte den Heuschnupfen lindern oder je nach Schweregrad abmildern:

  • Regeneration der Entgiftungsorgane
  • baunscheidtieren (Entgiftung über die Haut, um die Entgiftungsorgane zu entlasten)
  • eine sanfte kurmäßige Ausleitung von belastenden Farb-, Füll- und Konservierungsstoffen über mehrere Wochen
  • Aufbauspritzen
  • Enzymtherapie
  • Ohrakupunktur
  • Neuraltherapie
  • Darmsanierung
  • Blutegeltherapie
  • ayurvedische Ölmassagen zur Entgiftung
  • Fußakupressur zu Anregung des gesamten Stoffwechsels

Begleitend sollte eine typgerechte Ernährung (nicht alles ist für jeden gut) aus Folgendem bestehen :

  • Omega-3-Fettsäuren aus fettem Seefisch oder z.B. Leinöl
  • selbstgepresste Säfte aus Zitrusfrüchten (Grapefruit, Zitrone) mit viel antientzündlich wirkendem Vitamin C und frisches Gemüse und Obst
  • Holundersaft
  • histaminhaltige und damit antientzündlich wirkende Brennessel, die den Körper frühzeitig an die Pflanzenstoffe gewöhnt
  • Zwiebel, Thymian, Petersilie und Knoblauch
  • grünes Blattgemüse
  • Curcuma, Pfeffer, Galgant und Paprika
  • Wildkräuter
  • Wildgemüse
  • heißes Wasser

Es ist für den Körper entlastend, wenn in der Zeit einer Allergie Alkohol, Zucker, Fleisch, vor allem Schwein und Milchprodukte reduziert oder besser ganz weggelassen werden. Aber auch das ist neben moderater Bewegung sehr individuell.